Kanada hat kein charakteristisches Nationalgericht. Statt dessen wird die Gastronomie von einer Vielzahl internationaler Einflüsse belebt und bereichert. In den Küstenregionen bekommt man hervorragende Meeresspezialitäten wie z.B. Hummer oder Lachs. An der Atlantikküste sollte man einen „lobster supper“ nicht verpassen. Bei den riesigen Hummerbuffets in den Sommermonaten läuft einem schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammen. In Québec findet man zahlreiche Restaurants mit französischer Küche. Die Prärieprovinzen locken mit köstlichen Fleischgerichten. Alkohol darf nur in bestimmten Geschäften verkauft werden, welche eine entsprechende Genehmigung dafür besitzen. In manchen Restaurants ohne Lizenz zum Alkoholausschank dürfen die Gäste alkoholische Getränke selbst mitbringen. Dies ist mit dem Hinweis „Bring Your Own Bottle“ gekennzeichnet. Die Reste eines Essens kann man sich in einem sogenannten „Doggie Bag“ einpacken lassen. Liebhaber von Süßspeisen werden von einem Blaubeerkuchen und Pfannkuchen mit Ahornsirup begeistert sein. Für Hartgesottene ist der „Sourtoe Cocktail“ in Dawson City im Yukon Territorium. Im Glas schwimmt ein eingelegter menschlicher Zeh, den es beim Trinken mit den Lippen zu berühren gilt. Nach dem Genuss winkt die Aufnahme in der „Sourtoe Cocktail Club.“
