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Naturliebhaber sind in Kanada an der richtigen Adresse. Zahlreiche Nationalparks
laden zum Verweilen in malerischer Umgebung ein. Die weitläufigen Naturschutzgebiete
sind vor allem dazu da, die vielfältige einheimische Flora und Fauna
zu bewahren. An der Erschließung weiterer Gebiete wird gearbeitet. Fast
jeder Park verfügt über ein „Visitor Centre“, dessen
Mitarbeiter mit Informationen weiterhelfen können. Vielerorts wird nur
eine begrenzte Besucherzahl zugelassen. Um keine Enttäuschung zu erleben,
sollte man gerade längere Aufenthalte im Vorfeld mit der zuständigen
Stelle absprechen. Ebenfalls ist es ratsam, sich vorher bezüglich der
Verbote zu erkundigen. Meist sind Sportarten erlaubt, die die Natur nicht
gefährden. Generell wird empfohlen, das Wasser vor dem Genuss zu reinigen.
Die Provinz mit den meisten Nationalparks ist British Columbia. Der kleinste
Park ist der südlich von Ottawa gelegene „St. Lawrence Islands
National Park“, dem über 20 Inseln angehören. Viele der derzeit
42 Parks haben über die Grenzen Kanadas hinaus Berühmtheit erlangt.
Zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen unter anderem der „Banff National
Park“ in Alberta, der „Wood Buffalo National Park“ in den
Northwest Territories sowie der „Gros Morne National Park“ in
Neufundland.